Manfred Gauper

Meine erste Yoga-Einheit hatte ich in Wien bei Oskar Hodoshi. Ich war überwältigt und tief beeindruckt von den verschiedenen Übungen, die Kraft, Balance und Konzentration verlangten. Des weiteren hatte ich ein Gefühl, als würde ich schweben, im Anschluss der Stunde. 

Darauf-folgend machte ich meine ersten Erfahrungen mit Ashtanga V. Yoga bei Peter Macek. Wir trafen uns einmal die Woche im Budhistischen Center in Wien, um 6.00 morgens. Wie man sich denken kann waren wir nur ganz wenige zu dieser Zeit. In dieser Zeit wurde ich sozusagen „angefixt“. Es muss im Jahre 97 gewesen sein. Die Ashtanga Szene formierte sich gerade in Wien, es waren gerade einmal, in den ersten Jahren zwischen 5 und 10 Personen die diese form von Yoga in Wien praktizierten.

Kurze Zeit später vertiefte ich meine Praxis mit vielen verschiedenen Lehrern um den ganzen Globus. Anfänglich arbeitete ich viel mit David Swenson und Nancy Gilgof. Bei Nancy G. besuchte ich auch mehrmals ihre Kurse der „Adjustment Klinik“, gleichzeitig begann ich auch selbst zu unterrichten. Nachdem der Andrang und das Interesse groß war eröffnete ich mit meinem Partner Axel D. das „Yoga Shala“ in Wien. Wir führten das Studio von 2003 - 2009. Im August 2009 übergaben wir unser Studio der „Next Generation“ und ich folgte der Liebe, die mich nach München führte. 

2004 begann ich eine 2 jährige Ausbildung zum Ashtanga V. Y. Lehrer in Südengland bei John Scott. In dieser besonders intensiven Zeit/Ausbildung reifte die „Idee“ hinter den Asanas und dem System Asthanga richtig in die Tiefe……Ich konnte nun „Tristana“ besser bei mir, aber auch bei anderen wahrnehmen. Ebenso begann ich die Anatomie, Philosophie und natürlich auch die Atmung feiner zu integrieren…..ich näherte mich nun mehr der Prozessarbeit, sowohlim Unterricht als auch bei mir. Mein Unterricht ging nun mehr über den „technischen Aspekt in den Asanas“ hinaus. Mein innerer Beobachter “reifte” mehr und mehr.

In den letzten Jahren arbeitete ich vermehrt (nachdem John S. nach Neuseeland übersiedelte, was mir nun eindeutig zu weit war) mit Chuck Miller und Maty Ezraty. Sie lehrten mir den Umgang mit „Props“, Hilfsmittel aus dem Iyengar Yoga. Dies half mir auch bei Anfängern od. bei Menschen mit Verletzungen achtsamer zu arbeiten, aber natürlich nicht nur, auch sie haben besondere Qualitäten, noch feinere technische Details und die Integration der Philosophie in den Unterricht.  

All diese Lehrer, genauso wie meine Eltern und viele andere Menschen (Shiatsu Lehrer, Sufis usw.) prägten mich und ergänzten meine Erfahrungen. Schlussendlich bin ich nun tatsächlich am meisten mit meinen „süßen“ Töchtern und natürlich auch Ihrer wundervollen Mutter beschäftigt.  Richard Freeman spricht nicht umsonst von Erziehung und Family-Life als siebte Serie – ich kann ihm dabei nur recht geben.

Ohm Shanti
Manfred


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Heidi Ittner

Eine kräftezehrende Unikarriere hat mich an meine Grenzen und vor über fünfzehn Jahren in meinen ersten Yogakurs geführt. Ich war fasziniert: sofort spürte ich, dass dies mein Leben verändern würde – dass ich endlich gefunden hatte, wonach ich lange, mehr oder weniger bewusst, gesucht hatte. Und so hörten mich ungläubige Freunde schon nach wenigen Stunden sagen, dass ich „irgendwann“ eine Yogalehrerausbildung machen werde.

Damals noch in Hamburg, praktizierte ich viele Jahre in der Sivananda-Tradition und Yoga war schnell nicht mehr nur Ausgleich, sondern mehr und mehr eine Lebensweise. Nach meinem Umzug nach München und einschneidenden beruflichen Veränderungen machte ich 2011 zu meinem „irgendwann“, absolvierte das Jivamukti TT am Chiemsee und ließ mich zusätzlich intensiv inspirieren vom Iyengar und Prana Flow Yoga. 

Meine Herzensheimat habe ich jedoch zu dieser Zeit im tiefgründigen Zauber des Ashtanga Vinyasa Yoga und im Sacred Dance der Thai Yoga Massage/Osteothai gefunden. Beide spirituellen Praktiken lassen meine Seele strahlen und prägen mein Leben mit ihrem ganz eigenen Rhythmus. Im Laufe vieler Jahre intensiven Lernens im Sunshine House, dem europäischen „Mekka“ der Thai Yoga Massage, und dem Ashtanga TT mit John Scott und Lucy Crawford Scott fügen sich diese beiden Perlen mit meinem psychologischen Background wie Mosaiksteine zu einem farbenprächtigen Bild zusammen – umrahmt und gehalten in unschätzbaren Sanghas mit meinen LehrerInnen Manfred Gauper, Lucy Crawford Scott, John Scott, Greg Nardi sowie Krishnatakis und David Lutt. 

Ashtanga Vinyasa Yoga ist für mich Meditation in Bewegung, die hilft, mitten im tosenden Leben den Blick auf das Wesentliche, meine innere Mitte zu richten, sich frei und gleichzeitig verbunden zu fühlen und letztendlich im Herzen anzukommen. 

… Metta, Karuna, Mudita, Upekkha ... Jai Hanuman! :) 

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Carola Kharashvili-Sammer

Nach meinem 2-jährigen Aufenthalt in Portugal, kam ich 2010 wieder zurück nach Deutschland und zog erstmal zu einer Freundin ins Allgäu, dort habe ich zum ersten mal Ashtanga Yoga ausprobiert und wusste sofort, das ist genau das Richtige für mich!

Dort besuchte ich dann regelmäßig den Unterricht von Andrea Panzer in Memmingen, bei der ich auch von 2012 - 2014 meine Ausbildung/Fortbildung zur Yogalehrerin (Schwerpunkt Ashtanga Vinyasa Yoga und auch Einblicke in andere Yogastile bekam) machte. Seitdem unterrichte ich Yoga - hauptsächlich Ashtanga  Vinyasa Yoga - mache eigene Kurse oder vertrete andere Yogalehrer/innen.

2014 zog ich aus privaten Gründen wieder näher in meine Heimat nach München. Da traf ich nach langer Suche auf meinen jetzigen Lehrer Manfred Gauper, bei dem ich regelmäßig selbst praktiziere und seit Mai 2017 assistieren darf und ihn auch mal vertrete.

Weiterhin unterrichte ich regelmäßig in dem Studio von Andrea Panzer und arbeite noch eng mit ihr zusammen.

Natürlich besuche ich auch regelmäßig Workshops um mich weiter zu bilden und auf dem Laufenden zu bleiben.